Verlags-Geschichte:
1975 Während des Geographie-Studiums von Erhard Jübermann entsteht eine Schwarz-Weiss-Karte zunächst nur für den Eigennutzen,
weil er seine bereits befahrenen Gewässer in einer Karte farbig markieren wollte. Das Ergebnis auf bunten Straßenkarten war
natürlich unbefriedigend. So entstand eine Tuschezeichnung in 1: 500 000 (Fläche ca. 120 x 180 cm) als Lichtpause.
Auf Drängen von Vereinsfreunden wurde die 1. Auflage als fotografische Verkleinerung auf DIN A1 herausgegeben:
Kartenausschnitt
1985 Gewerbeanmeldung “Herstellung und Vertrieb von Landkarten”
1985 1. Aufl. Wassersport-Wanderkarte Nr. 1, Herstellung in traditioneller kartographischer Gravurtechnik in 1:1 auf selbstgebautem
Leuchttisch hergestellt, noch mit vielen graphischen Mängeln, aber der wassersport-spezifische Inhalt ist bereits gut enthalten
(Kartenausschnitt geplant).
Es folgten bis 1988 die Karten 2 bis 4 und Österreich, bis im Januar 1990 für die Karten 6 und 7 der Startschuss fiel.
1992 7. Auflage der Übersichtkarte “SW”. Die Umstellung auf Computer-CAD-Programme ist für jemanden, der bis dahin glaubte, eine
Maus habe nur 4 Beine, -und jetzt kommt plötzlich die Rolle unterm Bauch... eine nicht ganz einfache Angelegenheit.
Kartenausschnitt
1993 1. Auflage “Wassersport-Wanderatlas Elbe”: Angeregt durch die Kartenhefte des Tourist-Verlages Ost-Berlin entsteht ein neues
Kartenwerk, nicht abgekupfert, sondern mit eigener Charakteristik und dem Zwang zur überprüften Genauigkeit. Die Geländearbeit
wurde z.T. von zwei sehr ortskundigen Kanuten aus Genthin (am Elbe-Havel-Kanal) vorgenommen: Jens und Peter Kraeplin. Im Bereich
Hamburgs kam Hilfe von Martin Ritz Kartenausschnitt
1998 1. Auflage Wassersport-Wanderatlas Berlin-Brandenburg: Nachdem der TouristVerlag bzw. deren Nachfolger/Aufkäufer den Märkischen
Gewässeratlas nicht mehr auflegten (inzwischen von Falk-Österreich wieder im Handel), entstand dieser mittlerweile sehr erfolgreiche
Kartenband. Durch Verbesserung der Software + leistungsstärkerer Rechner wird auch die Kartengrafik immer besser. Ein gelernter
Kartograph mag zwar immer noch Fehler finden, aber es ist zu bedenken, dass dieses alles von jemandem erstellt wurde, der weder Kartographie
studiert noch in einem solchen Betrieb gearbeitet hatte, es ist alles mühsam selbst erarbeitet – try and error.
Kartenausschnitt
1999: Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Schweizer Softwareprogrammierer Hans Steinegger † entsteht die Norddeutsche Gebietsvertretung für den Verkauf und Beratung / Schulung auf dem CAD-Programm OCAD.
Der Ein-Mann-Betrieb mit gelegentlich mithelfender Ehefrau kommt langsam an seine Leistungsgrenze. Immer mehr Zeit geht für Verwaltung und die Aktualisierung des vorhandenen Kartenbestandes drauf. Einige Arbeiten = Geländeerkundungen wurden bereits von Freunden übernommen, jetzt müssen auch Teile der Basisdigitalisierung abgegeben werden.
Eine weitere Arbeit hat sich ganz leise dazugesellt: Die Auftrags-Kartographie: Einige kleine Stadt-/Ortspläne entstanden zunächst,dann in größerem Umfang Wander- und Radwanderkarten für die Tourismus-Werbung. Ganz nebenbei: auf dem Stadtplanausschnitt von Uelzen ist die Lage des Jübermann-Verlages vermerkt, nur für den Fall, daß uns jemand besuchen möchte:
Kartenausschnitt
Insbesondere auf Messen wurde oft der Wunsch nach einer CD-ROM-Ausgabe der Gewässerkarten oder GPS-taugliche "Fugawi-Daten" geäußert.Ganz so einfach, wie manche sich dieses vorstellen ist es aber nicht. Die Datenerfassung und –Zuordnung ist keine Arbeit,die nebenbei erledigt werden kann. Schließlich soll es ja kein starrer elektronischer Bildband werden sondern mit Datenbankanknüpfung, Adressdateien usw. Auch die Kalkulation ist vor allem in Hinblick auf die Raubkopiererei fast unmöglich.
Im Jahr 2009 wurde nun aber in dieser Hinsicht der nächste Schritt eingeläuten: Die erste CD ist fertig: “JONA” = Jübermann-Outdoor-Navigator.
Die zunehmende Entfernung vom Wohnort für die südlichen Karten macht Probleme. Wenn sich hier jemand finden würde, der mit gleichem Denken und der selben Software arbeitet, wäre ich gerne bereit die Karten im Süden Deutschlands abzugeben. Auch die Hilfestellung für einen Donau-Atlas wäre möglich.